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Datenschutzhinweis
Dieses Werkzeug übersetzt ein Gespräch, während es geführt wird. Dafür verlässt gesprochene Sprache das Gerät. Was dabei passiert, steht hier vollständig.
1. Wer verantwortlich ist
Anbieter dieser Anwendung und Verantwortlicher im Sinne der DSGVO ist Linara GmbH, Kitzingstraße 15-19, 12277 Berlin, Deutschland, vertreten durch Benjamin Michels-Bittner, Dr. Tobias Ebbing, Sören Goerens.
Die Anwendung erscheint im Erscheinungsbild von Sofiapflege. Das ist Gestaltung: Sofiapflege betreibt sie nicht und ist für die hier beschriebene Verarbeitung nicht verantwortlich.
Kontakt: info@linara.de, +49 30 627 39 67 - 0.
Datenschutzbeauftragter. Es ist ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt. Sie erreichen ihn unter:
Jürgen Rech
c/o interev GmbH
Robert-Koch-Straße 55
30853 Langenhagen
Telefon: 05 11 / 89 79 84 10
E-Mail: mail@interev.de
An ihn können Sie sich in allen Fragen zur Verarbeitung Ihrer Daten unmittelbar wenden (Art. 38 Abs. 4 DSGVO) — ohne Umweg über uns, und ohne einen Grund zu nennen.
2. Was verarbeitet wird
- die Sprachaufnahme des Mikrofons, solange eine Übersetzung läuft;
- der daraus erkannte Text und dessen Übersetzung — das sind die Untertitel auf dem Bildschirm;
- eine daraus erzeugte synthetische Stimme, die die Übersetzung vorliest;
- beim Abruf der Seite die technisch notwendigen Verbindungsdaten, insbesondere die IP-Adresse.
Die Anwendung fragt nichts über die beteiligten Personen ab: keine Namen, keine Konten, keine Anmeldung. Welche Inhalte verarbeitet werden, bestimmen allein die Sprechenden.
3. Wann übertragen wird
Nur zwischen Start und Stopp. Es gibt keine Aufzeichnung darüber hinaus und kein Mithören im Hintergrund. Die Verbindung endet außerdem von selbst, wenn
- die Seite in den Hintergrund geht oder der Bildschirm sperrt,
- drei Minuten lang niemand spricht.
Danach ist das Mikrofon zu, und Weitersprechen wird nicht mehr erfasst.
4. Wer die Übersetzung ausführt
Spracherkennung, Übersetzung und vorgelesene Ausgabe erbringt nicht diese Anwendung selbst, sondern einen spezialisierten Anbieter für Echtzeit-Spracherkennung, maschinelle Übersetzung und Sprachsynthese als Auftragsverarbeiter. Die Aufnahme geht dabei vom Gerät aus an diesen Dienstleister; über unsere Server läuft sie nicht.
Wir nennen den Dienstleister hier als Kategorie und nicht mit Namen. Wenn Sie wissen möchten, um welches Unternehmen es sich konkret handelt, teilen wir Ihnen das auf Anfrage mit — die Anschrift dafür steht oben unter Nummer 1.
Eine Zwischenstation gibt es dabei. Der Dienstleister lässt die Verbindungen für die Echtzeit-Übersetzung über das weltweite Netz von Cloudflare, Inc. (USA) laufen. Die verschlüsselte Verbindung Ihres Geräts endet deshalb zunächst an einem Rechenzentrum dieses Netzes in Ihrer Nähe — bei Geräten in Deutschland ist das ein deutsches — und wird von dort innerhalb desselben Netzes an den Dienstleister weitergereicht. Weil die Verschlüsselung an dieser Stelle aufgemacht und neu aufgebaut wird, ist Cloudflare, Inc. ein weiterer Empfänger auf dem Übertragungsweg, und nicht nur eine Leitung. Welches Rechenzentrum es im Einzelfall ist, richtet sich nach Nähe und Auslastung und steht nicht fest.
Der Dienstleister sitzt in den USA, also außerhalb der Europäischen Union; für die eben genannte Zwischenstation gilt dasselbe. Damit werden die genannten Daten in ein Drittland übermittelt. Grundlage dieser Übermittlung: noch einzutragen: Grundlage der Übermittlung in die USA: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO, der auch die Unterauftragsverarbeiter erfasst — der Dienstleister schließt ihn nur auf gesonderte schriftliche Vereinbarung; nach Abschluss hier eintragen.
Nach den öffentlich zugänglichen Angaben des Dienstleisters werden Echtzeit-Anfragen nur flüchtig verarbeitet und nicht gespeichert, und Kundeninhalte nicht zum Training seiner Modelle verwendet (von uns geprüft am 7. August 2026).
5. Was gespeichert wird — und was nicht
Auf unseren Servern nichts vom Gespräch. Unser Server liefert die Seite aus und stellt kurzlebige Zugangsschlüssel für den Übersetzungsdienst aus. Weder Audio noch Text noch Übersetzung laufen über ihn, und es wird davon nichts abgelegt. Ein Zugriffsprotokoll mit IP-Adressen wird für diese Anwendung nicht geführt.
Auf dem Gerät nur das Nötigste. Der sichtbare Gesprächsverlauf steht ausschließlich im Arbeitsspeicher des Browsers und endet mit der Sitzung — Seite schließen oder neu laden, und er ist weg. Dauerhaft bleiben im Gerät nur zwei Bedienhilfen im lokalen Speicher des Browsers: der Zugangsschlüssel aus dem erhaltenen Link und die Einstellung „Kopfhörer-Modus“. Beides lässt sich über die Browsereinstellungen löschen.
Es gibt keine Cookies, keine Reichweitenmessung, keine Analysewerkzeuge und keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken.
Eine Ausnahme, und die soll hier genau stehen: die Anwendung zählt mit, wie schnell sie arbeitet. Wir untersuchen, wie gut sich ein Gespräch mit maschineller Übersetzung tatsächlich führen lässt — vor allem, wie lange es von einem gesprochenen Satz bis zur hörbaren Übersetzung dauert und wie oft die Übersetzung dabei ins Wort fällt. Dafür schickt die Anwendung am Ende jeder Sitzung Zahlen an unseren Server.
Gezählt wird ausschließlich:
- Zeitspannen in Millisekunden — wie lange die Erkennung braucht, wie lange die Sprachausgabe braucht, und wie weit die Ausgabe dem Sprecher vorausläuft;
- Anzahlen — wie viele Äußerungen es gab, wie viele Wörter eine Äußerung lang war, wie oft die automatische Spracherkennung umgestellt hat, wie oft ein Fehler auftrat;
- die Dauer der Sitzung und wie sie endete (gestoppt, Stille, Bildschirm aus, Fehler);
- die eingestellten Sprachen, ob der Kopfhörer-Modus an war, und ob das Gerät ein Telefon oder ein Rechner ist.
Nicht erhoben wird alles, woraus sich ein Gespräch oder eine Person rekonstruieren ließe: kein Wort und kein Satz aus dem Gespräch, weder im Original noch übersetzt, weder vollständig noch gekürzt noch in verschlüsselter Form. Kein Ton. Keine IP-Adresse. Keine Kennung Ihres Geräts, kein Zugangsschlüssel, keine Kennung, die zwei Sitzungen desselben Geräts miteinander verbinden könnte. Der Zeitpunkt wird auf die Minute gerundet abgelegt. Die Zahlen einer Sitzung tragen eine Zufallskennung, die beim Start entsteht und mit dem Stopp vergessen wird; sie ordnet die Werte einer Sitzung einander zu und sonst nichts.
Damit sind diese Werte anonym — sie lassen sich niemandem zuordnen, auch uns nicht, und sind deshalb keine personenbezogenen Daten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung. Was in Nummer 4 und oben in dieser Nummer über das Gespräch selbst steht, bleibt davon unberührt: davon wird nichts gespeichert.
6. Die zweite Person am Tisch
Übertragen wird auch die Stimme Ihres Gegenübers — und mit ihr alles, was diese Person sagt. Ihre eigene Einwilligung deckt das nicht mit ab: einwilligen kann in eine Verarbeitung nur, wessen Daten verarbeitet werden. Ihr Gegenüber muss also selbst einverstanden sein.
Klären Sie das deshalb vor dem Start, nicht nebenbei: sagen Sie, dass mitübersetzt wird, wohin die Aufnahme dabei geht (Nummer 4) und dass nichts davon gespeichert wird — und fragen Sie, ob das in Ordnung ist. Das ist in zwei Sätzen gesagt.
Die Anwendung selbst prüft das nicht. Sie fragt Ihr Gegenüber nichts, sie weiß nicht, wer mit am Tisch sitzt, und sie hält nirgends fest, dass jemand zugestimmt hat. Sie verlässt sich darauf, dass die Person, die startet, das vorher geklärt hat. Ist Ihr Gegenüber nicht einverstanden oder unsicher, wird nicht gestartet; läuft die Übersetzung schon, beendet ein Druck auf Stopp sie sofort.
7. Zweck und Rechtsgrundlage
Zweck ist allein die Verständigung im laufenden Gespräch. Die Verarbeitung geschieht auf Veranlassung der Beteiligten und nur, solange sie sie durch Drücken des Knopfes in Gang halten. Rechtsgrundlage: Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und — weil in einem Gespräch über Pflege Gesundheitsdaten zur Sprache kommen können — Ihre ausdrückliche Einwilligung in die Verarbeitung dieser Gesundheitsdaten nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
Der Grund für die zweite Norm: In einem Gespräch über Pflege fallen leicht Gesundheitsdaten — über Beschwerden, Medikamente, Diagnosen, den Hilfebedarf. Solche Daten sind besonders geschützt, und für sie genügen weder die Erfüllung eines Vertrags noch ein berechtigtes Interesse als Grundlage. Sie dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung verarbeitet werden. Die Einwilligung, um die es hier geht, erstreckt sich deshalb ausdrücklich auch auf Gesundheitsdaten, die im Gespräch zur Sprache kommen.
Eine Einwilligung trägt nur, wenn dreierlei stimmt:
- Freiwillig. Ohne Start passiert nichts: das Mikrofon bleibt zu, es wird nichts übertragen. Der Start ist auch nicht Voraussetzung für irgendetwas anderes — das Gespräch lässt sich ebenso ohne dieses Werkzeug führen.
- Informiert. Was übertragen wird, an wen, wohin und wie lange, steht auf dieser Seite — vollständig und vor dem Start lesbar. Sie ist in der App unter „Datenschutz“ erreichbar.
- Widerruflich. Ein Druck auf Stopp beendet die Übertragung sofort; ebenso wirkt es, die Seite zu schließen. Der Widerruf gilt für die Zukunft — dass bis dahin übersetzt wurde, wird dadurch nicht nachträglich unrechtmäßig. Weil nichts gespeichert wird, bleibt danach aber auch nichts übrig.
Erteilt wird die Einwilligung, indem die Übersetzung gestartet wird; ein Häkchen oder eine gesonderte Bestätigung fragt die Anwendung nicht ab. Für die Stimme Ihres Gegenübers gilt das Gesagte aus Nummer 6: dessen Einverständnis holt die Anwendung nicht ein, es ist vor dem Start zu klären.
8. Ihre Rechte
Gegenüber dem Verantwortlichen haben Sie das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Praktisch heißt das hier: Gesprächsinhalte werden nicht gespeichert. Zu einem geführten Gespräch gibt es deshalb nichts, was sich herausgeben, berichtigen oder löschen ließe. Die unter Nummer 5 beschriebenen Zahlen tragen keinerlei Bezug zu einer Person; wir können sie deshalb auch auf Nachfrage keiner Person zuordnen (Art. 11 Abs. 2 DSGVO).
Anfragen richten Sie an info@linara.de oder unmittelbar an unseren Datenschutzbeauftragten, mail@interev.de. Beide Wege sind offen — Sie müssen sich für keinen entscheiden, und keiner ist der falsche. Die vollständigen Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten, auch Anschrift und Telefon, stehen oben unter Nummer 1.
Unabhängig davon können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO); zuständig ist Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin.
Stand: 7. August 2026. Änderungen am Datenweg werden hier nachgezogen.